Beschreibung
ESP-Steuergerät Bosch Peugeot 607 9646316180 0265109629 4542G2
Hochwertiges ESP/ABS-Steuergerät passend für Peugeot 607 mit 2.2 HDi (98 kW). Dieses Bosch-Steuergerät übernimmt die Regelung von ESP und ABS, überwacht Radsensoren und moduliert den Bremsdruck, um Stabilität und aktive Sicherheit zu gewährleisten. Besonders geeignet für Kfz-Werkstätten und versierte Heimwerker, die Ersatzteile nach OE-Nummern (9646316180, 0265109629, 4542G2) suchen. Durch präzise Integration ins Bremsregelsystem stellt das Modul die korrekte Fahrdynamik unter verschiedensten Fahrbedingungen sicher.
Technische Informationen
- Hersteller: Bosch
- Modell: Peugeot 607 2.2 HDi (98 kW)
- Produktcodes: 9646316180, 0265109629, 4542G2
- Weitere Nummern: 265109629
Funktion und Einsatz
Das Steuergerät regelt das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) und das Antiblockiersystem (ABS). Es wertet Signale von Raddrehzahlsensoren, Lenkwinkelsensor und weiteren Eingängen aus und steuert über das Hydraulikmodul die Bremsdruckmodulation. Dadurch werden Schleudern, Ausbrechen und Blockieren der Räder aktiv verhindert.
Einbauhinweise
- Fahrzeugstrom abschalten: Minuspol der Batterie abklemmen und kurz warten, um Spannungsreste zu reduzieren.
- Zugang schaffen: Abdeckungen und ggf. Luftfilterkasten oder Verkleidungen entfernen, um an das ABS/ESP-Modul zu gelangen.
- Steckverbindungen vorsichtig lösen und vorher kennzeichnen, um Verwechslungen zu vermeiden.
- Einheit lösen: Schrauben und Halterungen entfernen, Einheit entnehmen und neue Einheit einsetzen. Auf saubere Dichtflächen und korrekte Ausrichtung achten.
- Nach Montage: Fehlerspeicher auslesen und löschen. Kalibrierung/Initialisierung des Steuergeräts mit geeignetem Diagnosetool (z. B. Diagbox oder kompatibles OBD-Diagnosegerät) durchführen und Bremsanlage fachgerecht entlüften.
- Schrauben mit dem vom Hersteller vorgegebenen Drehmoment anziehen (Herstellerangaben beachten).
Warum fällt das Teil am häufigsten aus?
Hauptursachen für Ausfälle sind Korrosion an Steckverbindern durch eindringende Feuchtigkeit, elektrische Spannungsspitzen, Verschleiß oder Defekte der integrierten Hydraulikpumpe sowie interne Elektronikfehler. Auch Fehler an Raddrehzahlsensoren oder Verschmutzung/Alterung der Bremsflüssigkeit können zu wiederkehrenden Fehlern im Steuergerät führen. Typischerweise treten Probleme bei älteren Fahrzeugen oder ab Laufleistungen von rund 150.000 km verstärkt auf, vor allem wenn Feuchtigkeitseintritt oder fehlende Wartung vorliegen.
Empfehlung
Vor dem Einbau alle Steckkontakte auf Korrosion prüfen und ggf. reinigen. Nach dem Einbau unbedingt Initialisierung und Bremsentlüftung durchführen, damit ABS/ESP wieder zuverlässig arbeiten. Dieses Steuergerät ist eine direkte Lösung, wenn die genannten OE-Nummern mit dem betroffenen Fahrzeug übereinstimmen.






