Bremsleitung Citroën Peugeot 4887T0 4887T1

€ 121,00

Stellantis CITROËN PEUGEOT
4887T0 4887T1 NFP

1 vorrätig

Artikelnummer: 9879-V2_K40 Kategorien: , , Schlagwörter: ,

Beschreibung

Bremsleitung zum ABS-/ESP-Modul für CITROEN- und PEUGEOT-Fahrzeuge

Beschreibung des Teils

Gebrauchte Bremsleitung zum ABS-/ESP-Modul für Citroën- und Peugeot-Fahrzeuge, in den Unterlagen mit den Nummern 4887T0 und 4887T1 angegeben. Als Modelle sind Citroën C4 und Peugeot 307 aufgeführt. Die Leitung ist Teil der hydraulischen Bremsanlage und dient der Führung der Bremsflüssigkeit zwischen dem Modul und den anschließenden Teilen des Systems.

Bei der Auswahl eines Ersatzes für eine beschädigte oder undichte Leitung ist es wichtig, nicht nur die Produktnummern, sondern auch Leitungsverlauf, Anschlüsse und Befestigung mit dem Originalteil zu vergleichen. Dasselbe Fahrzeugmodell allein garantiert keine identische Ausführung der Leitung. Mit dem passenden Teil lässt sich der entsprechende Verlauf der Bremsanlage ohne improvisierte Änderungen beibehalten.

Technische Informationen

  • Hersteller: Stellantis – CITROEN PEUGEOT laut Unterlagen
  • Modell: Citroën C4, Peugeot 307
  • Teiletyp: Bremsleitung zum ABS-/ESP-Modul
  • Zustand: gebrauchtes Teil
  • Weitere Nummern: nicht angegeben
  • Weitere Bezeichnung aus den Unterlagen: NFP
  • Baujahre und Motorisierungen: nicht angegeben

Produktcodes

  • Produktcodes: 4887T0, 4887T1

Die Nummern dienen als grundlegende Identifikation bei der Suche nach dem Teil. Aus den Unterlagen geht weder hervor, ob diese Bezeichnungen untereinander austauschbar sind, noch welchen Lieferumfang sie haben; berücksichtigen Sie bei der Auswahl daher auch die Ausführung der ursprünglichen Leitung.

Montageempfehlung

Das folgende Vorgehen gilt allgemein für den Austausch einer Bremsleitung. Die genauen Schritte, der Zugang zu den Anschlüssen und die Entlüftung hängen vom jeweiligen Modell und der Ausführung des Fahrzeugs ab. Es handelt sich um ein sicherheitsrelevantes Bauteil: Die Montage sollte von einer Person mit Erfahrung in der Reparatur von Bremsanlagen und mit entsprechender Ausrüstung durchgeführt werden.

1) Vor der Montage

  • Vergleichen Sie die Produktnummern, die Länge und den Verlauf der Leitung, die Gewinde, die Auflageflächen der Anschlüsse und die Befestigungspunkte mit dem alten Teil.
  • Untersuchen Sie die Leitung über ihre gesamte Länge, insbesondere an den Biegungen, an den Anschlüssen und an den Befestigungspunkten. Achten Sie auf Korrosion, Risse, Dellen, Scheuerstellen und Spuren von Undichtigkeiten.
  • Prüfen Sie die Sauberkeit der Öffnungen und den Zustand der Gewinde. Leitungen mit beschädigter Oberfläche, Verformungen oder beschädigten Anschlüssen dürfen nicht montiert werden. Eine rein Sichtprüfung garantiert keine Druckdichtheit.
  • Informieren Sie sich vorab über das vorgeschriebene Verfahren zum Öffnen des Hydraulikkreises und zum Entlüften des jeweiligen Fahrzeugs.

2) Erforderliches Werkzeug und Material

  • Leitungsschlüssel für Bremsrohr-Überwurfmuttern und übliches Montagewerkzeug.
  • Geeignete Ausrüstung zum sicheren Anheben und Abstützen des Fahrzeugs, falls dies für den Zugang erforderlich ist.
  • Auffangbehälter, saubere Schutzstopfen für offene Anschlüsse und Hilfsmittel zur Reinigung der Anschlussbereiche.
  • Schutzhandschuhe und Schutzbrille sowie Mittel zum Schutz lackierter Flächen.
  • Vom Hersteller des jeweiligen Fahrzeugs vorgeschriebene Bremsflüssigkeit und Entlüftungsgerät; je nach Wartungsverfahren auch ein Diagnosegerät.

3) Schritt-für-Schritt-Montage

  1. Sichern Sie das Fahrzeug gegen Wegrollen und sorgen Sie für einen sicheren Zugang zur Leitung. Verwenden Sie bei Arbeiten unter einem angehobenen Fahrzeug geeignete Stützen.
  2. Versetzen Sie die Bremsanlage gemäß den Anweisungen des Herstellers in einen sicheren Zustand für die Wartungsarbeiten. Schützen Sie lackierte Flächen vor Bremsflüssigkeit.
  3. Dokumentieren Sie den ursprünglichen Verlauf der Leitung und die Positionen ihrer Befestigungen, zum Beispiel mit Fotos.
  4. Reinigen Sie die Anschlussbereiche vor dem Öffnen, damit kein Schmutz in den Hydraulikkreis gelangt.
  5. Stellen Sie einen Auffangbehälter unter die Verbindungen. Lösen Sie die Anschlüsse vorsichtig mit einem geeigneten Schlüssel, ohne die Leitung zu verdrehen oder Gewalt auf das Modul zu übertragen.
  6. Lösen Sie die Leitung aus den Halterungen und nehmen Sie sie heraus. Schützen Sie offene Anschlüsse mit sauberen, geeigneten Stopfen; lassen Sie den Behälter nicht unnötig leer laufen.
  7. Vergleichen Sie beide Teile erneut nebeneinander. Wenn die Ersatzleitung nicht passt oder gewaltsam umgeformt werden müsste, brechen Sie die Montage ab.
  8. Setzen Sie die Ersatzleitung spannungsfrei in den entsprechenden Verlauf ein. Schrauben Sie die Anschlüsse zunächst von Hand ein, damit die Gewinde nicht verkanten.
  9. Befestigen Sie die Leitung in den Halterungen und ziehen Sie die Anschlüsse gemäß den Wartungsanweisungen des Herstellers fest. Prüfen Sie, dass die Leitung weder bewegliche Teile noch scharfe Kanten oder Wärmequellen berührt.
  10. Füllen Sie die vorgeschriebene Bremsflüssigkeit nach und entlüften Sie die Anlage nach dem Verfahren für das jeweilige Fahrzeug. Wenn das Verfahren eine Aktivierung des ABS-Moduls mit einem Diagnosegerät erfordert, lassen Sie diesen Schritt nicht aus.
  11. Reinigen und trocknen Sie die Verbindungen, prüfen Sie den Flüssigkeitsstand und führen Sie eine statische Dichtheitsprüfung sowie eine Funktionskontrolle des Bremspedals durch.

4) Prüfungen nach der Montage und Funktionskontrolle

Betätigen Sie das Bremspedal und prüfen Sie, ob irgendwo Flüssigkeit austritt, das Pedal nicht absinkt und die Leitung sicher befestigt bleibt. Prüfen Sie auch die Warnanzeigen der Bremsanlage. Bei Undichtigkeiten, einem weichen Bremspedal oder einem ungelösten Bremsanlagenfehler darf das Fahrzeug nicht gefahren werden. Erst nach erfolgreicher statischer Prüfung sollten Sie die Bremswirkung vorsichtig bei niedriger Geschwindigkeit an einem sicheren Ort außerhalb des normalen Verkehrs überprüfen. Kontrollieren Sie anschließend erneut die Anschlüsse und den Flüssigkeitsstand; außerdem empfiehlt sich eine Prüfung der Bremswirkung auf einem Prüfstand.

5) Häufigste Montagefehler und wie man sie vermeidet

  • Verwechslung der Ausführung: Vergleichen Sie vor dem Einbau die Codes, die Anschlüsse und den gesamten Leitungsverlauf.
  • Verkantetes Gewinde oder zu starkes Anziehen: Beginnen Sie, die Anschlüsse von Hand einzuschrauben, und beachten Sie die Anweisungen des Herstellers.
  • Gewaltsames Biegen und Montage unter Spannung: Die Leitung muss ohne erzwungenes Einpassen dem Verlauf und den Halterungen entsprechen.
  • Verschmutzung des Hydraulikkreises: Reinigen Sie die Anschlüsse vor dem Trennen und schützen Sie offene Öffnungen.
  • Unzureichende Entlüftung: Befolgen Sie das Verfahren für die jeweilige Bremsanlage, einschließlich einer gegebenenfalls erforderlichen Verwendung eines Diagnosegeräts.
  • Unterlassene Dichtheitsprüfung: Prüfen Sie die Verbindungen vor der Fahrt unter Druck und erneut nach der Funktionsprüfung.

Ursachen für Beschädigungen des Teils

Bei Bremsleitungen zählen allgemein die folgenden Einflüsse zu den häufigsten Schadensursachen; dabei handelt es sich nicht um eine Beschreibung festgestellter Mängel an diesem Teil:

  • Korrosion durch Feuchtigkeit, Streusalz und eine beschädigte Oberflächenschutzschicht.
  • Durchscheuern an der Befestigung oder an angrenzenden Bauteilen, wenn eine Halterung fehlt oder sich gelöst hat.
  • Mechanische Beschädigung durch unsachgemäße Arbeiten, einen Unfall oder den Umgang mit der Leitung.
  • Ermüdungsrisse infolge von Vibrationen und langfristiger Spannung bei einer falsch verlegten Leitung.
  • Beschädigung der Gewinde und Auflageflächen durch die Verwendung ungeeigneter Werkzeuge, schräges Einschrauben oder zu starkes Anziehen.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 11 kg

Sofern in der Beschreibung nicht anders angegeben, sind alle Fotos nur zu Illustrationszwecken.

Wir behalten uns das Recht vor, die bestellte Referenz durch die vom Hersteller vorgesehene Ersatzreferenz zu ersetzen.

Die Teile stammen aus Unfallfahrzeugen, werden sorgfältig geprüft und wir gewähren darauf eine Funktionsgarantie von 12 Monaten.