Beschreibung
Steuergerät, ABS‑Pumpe, ESP‑Einheit, ABS‑Block BOSCH für Peugeot 307 mit kurzem Kabelstrang.
Hocheffizientes ABS/ESP‑Modul von BOSCH, passend für Peugeot 307. Das Modul steuert die Bremsdruckregelung (ABS) und die elektronische Stabilitätskontrolle (ESP), enthält die Hydraulikeinheit mit Pumpe sowie die elektronische Steuerung und wird mit einem Teil des Kabelbaums geliefert. Oft gesucht wird dieses Teil unter den OE‑Nummern 9660535780, 0265950374 oder 4541J3.
Technische Informationen
- Hersteller: Bosch
- Modell: Peugeot 307
- Produktcodes: 9660535780, 0265950374, 0265234152
- Weitere Nummern: 9649988180, 4541J3
Kompatibilität und Einsatzgebiet
Primär vorgesehen für den Peugeot 307 (Produktion ab 2001). Dieselben Bosch‑Module werden häufig in baugleichen Fahrzeugplattformen des Stellantis‑Konzerns verwendet. Wenn die Suche über die oben genannten Teile‑ oder Referenznummern erfolgt, erhöht das die Auffindbarkeit im Ersatzteilmarkt.
Funktion und Bedeutung
Das Steuergerät inkl. Hydraulikpumpe regelt die Bremsdruckverteilung bei Blockiergefahr (ABS) und unterstützt die Stabilitätsregelung (ESP) durch gezielte Druckmodulation an den Radbremszylindern. Es empfängt Signale von Raddrehzahlsensoren und gibt Steuerbefehle an die Pumpenmotoren und Magnetventile weiter. Ein fehlerfreies Modul ist entscheidend für Bremsstabilität, Fahrdynamik und aktiven Schutzsysteme.
Einbauhinweise
- Sicherheitsmaßnahmen: Fahrzeug gegen Wegrollen sichern und Batterie vor Beginn abklemmen (Minuspol). Elektrische Gefahren beachten.
- Vor Ausbau: Motorraum ausreichend zugänglich machen, eventuell Luftfilterkasten oder Verkleidung entfernen, um an das Modul zu gelangen.
- Hydraulikleitungen mit geeigneten Verschlusskappen schützen, um Eindringen von Schmutz zu verhindern. Bremssystem nicht offen stehen lassen.
- Beim Ab- und Anschrauben elektrische Steckverbindungen sorgfältig lösen; Kontaktflächen reinigen, Korrosion prüfen.
- Nach dem Einbau: Bremssystem entlüften (empfohlen: computergesteuerte Entlüftung oder Vakuum/Unterdruck‑Methoden) und Fehlerspeicher mit geeignetem Diagnosegerät auslesen und löschen. Bei vielen Fahrzeugen ist eine Kalibrierung/Initialisierung der ESP/ABS‑Einheit erforderlich.
- Empfohlene Arbeitszeit: je nach Zugänglichkeit und Ausstattung ca. 1–3 Stunden.
Warum dieses Bauteil am häufigsten ausfällt
- Korrosion der Hydraulikblöcke oder der Rohranschlüsse durch eindringende Feuchtigkeit führt zu Leckagen oder internen Blockaden.
- Elektrische Defekte an Steuerplatinen oder Steckverbindungen durch Feuchtigkeit, Salzneinfluss oder Isolationsschäden.
- Verschleiß des Pumpenmotors nach vielen Betriebsstunden, besonders bei häufigem Belastungszyklen (z. B. in bergigen Regionen oder bei häufigem ABS‑Einsatz).
- Beschädigungen durch Fremdstoffe im Bremssystem (Verunreinigter Bremsflüssigkeit) oder mechanische Stöße/Vibrationen.
- Alterungsbedingte Ausfälle: Dichtungen und elektronische Bauteile unterliegen Materialermüdung und erreichen typischerweise nach mehreren Jahren oder hoher Fahrleistung das Ende ihrer Lebensdauer.
Tipps für Werkstätten und Heimschrauber
Für Werkstätten und ambitionierte Heimwerker: Vor Beginn korrekte Teilenummern prüfen und Vergleich mit dem vorhandenen Modul durchführen. Beim Handling auf Sauberkeit achten, da bereits kleinste Verunreinigungen im Bremssystem zu Funktionsstörungen führen können. Nach Einbau und Entlüftung empfiehlt sich ein kurzer Probefahrt‑Check unter sicheren Bedingungen, um korrekte Systemreaktionen (ABS/ESP) zu verifizieren.
Dieses Bosch ABS/ESP‑Modul ist eine etablierte Lösung für die Brems‑ und Stabilitätsregelung im Peugeot 307. Die Angabe der OE‑Nummern im Titel erhöht die Auffindbarkeit in Suchmaschinen und erleichtert die direkte Zuordnung bei Reparaturaufträgen.








