Beschreibung
Steuergerät / Einheit / ABS-ESP-Modul Citroën C6
ABS/ESP-Steuergerät für Citroën C6 2.2 HDi mit den häufig gesuchten Ersatzteilnummern 9665736080, 0265950659, 0265235273 und 9662005180. Dieses Steuergerät regelt Bremsdruck und Stabilitätskontrolle und wird oft unter den genannten Nummern gesucht – ideal für Werkstätten und ambitionierte Selbstschrauber.
Beschreibung
Das ABS/ESP-Steuergerät vereint elektronische Steuerung und Hydraulikregelung zur Verhinderung von Radblockieren (ABS) und zur Unterstützung der elektronischen Stabilitätskontrolle (ESP). Es verarbeitet Signale von Raddrehzahlsensoren, Lenkwinkelsensor und Querbeschleunigungssensoren und steuert Pumpen, Ventile und Bremsdruck, um Fahrzeugstabilität und Bremsleistung zu erhalten. Bei Fahrzeugen mit 2.2 HDi-Motor ist dieses Modul Teil des zentralen Bremssystems und trägt maßgeblich zur aktiven Sicherheit bei.
Technische Informationen
- Hersteller: Stellantis (Citroën, Peugeot)
- Modell: Citroën C6 2.2 HDi (häufig verbaut); mögliche Übereinstimmung mit bestimmten Ausführungen von C4, 308, 407 je nach Typ und Ausstattung
- Produktcodes: 9665736080, 0265950659, 0265235273, 9662005180
- Weitere Nummern: 265235273, 265950659 (als Referenznummern aus Händler- bzw. Teilekatalogen)
Einbauhinweise
- Vor Arbeiten Batterie-Minuspol abklemmen, um Kurzschlüsse und Airbag-Fehler zu vermeiden.
- Fehlerspeicher vor Ausbau auslesen und dokumentieren (Rückschluss auf Ursache möglich).
- Zugang schaffen: je nach Fahrzeug Abdeckungen im Motorraum entfernen, ggf. Batterie/Behälter demontieren.
- Steckverbindungen des Moduls sorgfältig entriegeln – Kontaktpins nicht beschädigen.
- Hydraulik-Anschlüsse lösen: Bremsflüssigkeit kann austreten. Auffangbehälter verwenden und Bremssystem nach Montage sorgfältig entlüften.
- Einbau in umgekehrter Reihenfolge; alle Verschraubungen mit korrektem Anzugsdrehmoment sichern.
- Nach Einbau: Fehlerspeicher löschen, Funktionen prüfen (ABS-Leuchte, ESP-Leuchte). Bei Bedarf Steuergerät anlernen/codieren mit geeignetem Diagnosegerät (z. B. herstellerspezifische Software), damit ABS/ESP korrekt mit dem Fahrzeugsystem kommuniziert.
Warum fällt das Teil häufig aus?
- Elektrische Defekte: Korrosion an Steckverbindern, fehlerhafte Lötstellen oder beschädigte Leiterplatten durch Feuchtigkeit.
- Mechanische/elektronische Alterung: Verschleiß von Pumpenmotor oder Ventilen in der Hydraulikeinheit.
- Umwelteinflüsse: Eindringen von Wasser oder Streusalz beschleunigt Korrosion und Kontaktprobleme.
- Probleme durch angrenzende Bauteile: Fehlende Masseverbindung, defekte Raddrehzahlsensoren oder elektrische Störungen führen zu Fehlfunktionen des Moduls.
- Überhitzung oder thermische Belastung bei älteren Modulen kann Elektronikschäden verursachen.
Empfehlungen für Werkstatt und Heimwerker
- Immer Original- oder qualitätsäquivalente Teile verwenden; auf saubere Steckkontakte und dichte Gehäuse achten.
- Vor Wiedereinbau Sensoren (Raddrehzahlsensoren) und Kabel auf Beschädigungen prüfen, da fehlerhafte Sensoren wiederholte Modulschäden verursachen können.
- Bremsflüssigkeit nach Arbeiten ersetzen bzw. prüfen und Bremsanlage gründlich entlüften, um sicherheitsrelevante Funktion zu gewährleisten.
- Für Diagnose und Anlernen geeignete Werkzeuge verwenden (herstellerspezifische Diagnosegeräte oder zuverlässige Multimarken-Tester).
- Bei Unsicherheit Einbau und Codierung in einer Fachwerkstatt durchführen lassen – besonders wenn ABS/ESP-Leuchten nach Montage nicht erlöschen.
Dieses Steuergerät ist eine zentrale Komponente für Fahrzeugsicherheit. Achten Sie bei Auswahl und Einbau auf korrekte Teilenummern und fachgerechte Montage, um die volle Funktion von ABS und ESP wiederherzustellen.






