Beschreibung
BSI 2004 H03-01 Johnson Controls Citroën Peugeot
Produktbeschreibung
Komfort-Steuergerät (BSI) Bauform 2004 H03-01 von Johnson Controls, geeignet für viele Fahrzeuge der PSA-Gruppe (Citroën & Peugeot). Dieses Steuergerät übernimmt zentrale Funktionen der Bordelektronik: Steuerung von Zentralverriegelung, Beleuchtung, Scheibenwischern, Innenraumbeleuchtung, Komfortfunktionen sowie Kommunikation mit dem Motorsteuergerät und weiteren Steuergeräten über den CAN-Bus. Die hier genannten Teilecodes (9660105780, 6580CX, 6580KC) werden häufig zur Identifikation verwendet und sind wichtige Suchbegriffe bei Ersatzteilsuche.
Funktionen und typische Symptome
- Funktion: Vernetzung und Steuerung der Komfort- und Sicherheitsfunktionen, Verteilung der Stromversorgung auf Sicherungen und Relais, Gateway-Funktion zwischen Bussystemen.
- Typische Symptome bei Defekt: Fehlfunktionen der Zentralverriegelung, sporadisch ausfallende Innen-/Außenbeleuchtung, unregelmäßige Wischerbewegungen, Probleme mit Hupe oder Blinker, Batterieentladung in Ruhe, sporadische Fehlermeldungen oder Stillstand mehrerer Komfortfunktionen gleichzeitig.
Einbauhinweise
Vor dem Ausbau Batterie-Masseleitung trennen. Zugriff zum BSI erfolgt je nach Modell hinter dem Handschuhfach oder unter der Armaturentafel; Verkleidungsteile und Halteklammern vorsichtig entfernen. Steckverbindungen nicht mit Gewalt lösen – entriegeln und gerade abziehen. Beim Einbau auf korrekte Sitzposition und feste Verrastung achten. Nach mechanischem Einbau sind elektronische Prüfungen und in den meisten Fällen eine Fahrzeugkodierung erforderlich (Diagnosegerät/Hersteller-Software). Arbeiten idealerweise in einer staubfreien, trockenen Umgebung und mit ESD-Vorsicht durchführen.
Technische Informationen
- Hersteller: Johnson Controls
- Modell: BSI 2004 H03-01
- Produktcodes: 9660105780, 6580CX, 6580KC
- Weitere Nummern: H03-01, BSI 2004
Kompatibilität (Beispiele)
Dieses BSI-Format kommt in Fahrzeugen der Citroën- und Peugeot-Baureihen der frühen bis mittleren 2000er Jahre zum Einsatz. Aufgrund unterschiedlicher Ausstattungsvarianten und Softwarestände kann die exakte Kompatibilität nur über Teilenummern und Gehäusekennzeichnung geprüft werden. Verwenden Sie daher die oben aufgeführten Produktcodes als primäre Referenz bei der Auswahl.
Warum der Bauteil am häufigsten ausfällt
Häufige Ursachen für Ausfälle sind Feuchtigkeitseintritt und Korrosion an Steckverbindern, Spannungsstöße durch elektrische Fehler oder unsachgemäße Zusatzverbraucher, lose Masseverbindungen, Ermüdung von Lötstellen durch Vibration und thermische Belastung sowie physikalische Beschädigung bei Unfällen oder unsachgemäßer Handhabung. Langfristig tragen auch Alterung und Ablagerungen im Fahrzeugklima zum Defektrisiko bei.
Empfehlungen nach dem Einbau
- Fahrzeugbatterie wieder anschließen und Fehlerspeicher auslesen.
- Alle Komfortfunktionen prüfen (Zentralverriegelung, Beleuchtung, Wischer, Fensterheber etc.).
- Falls erforderlich: Steuergerät mit Herstellerdiagnosegerät (z. B. DiagBox/PP2000/Lexia oder entsprechendes Werkstattgerät) anlernen und codieren.
- Steckverbindungen auf Korrosion prüfen und ggf. Kontaktspray verwenden; Schutzmaßnahmen gegen Feuchtigkeit sicherstellen.
Hinweis für Werkstätten und Selbermacher
Der Austausch eines BSI erfordert neben handwerklichem Geschick auch Elektronikkenntnisse und Zugriff auf geeignete Diagnosetools zur Kodierung. Bei Unsicherheit strukturieren Sie die Arbeiten systematisch: Stromversorgung trennen, korrekte Demontage der Verkleidungen, Steckverbindungen fotografisch dokumentieren und nach Einbau alle relevanten Funktionen und Spannungen prüfen.








