Beschreibung
BSI 2004 H05-01 Johnson Controls für Citroën und Peugeot
Komfortsteuergerät (BSI) mit den Originalnummern 9663510580, 6580KH, 6580KJ und 1660728480. Dieses Steuergerät bündelt zentrale Funktionen der Innen- und Karosserieelektronik: Zentralverriegelung, Innenbeleuchtung, Scheibenwischer, Blink- und Beleuchtungslogik sowie CAN-Gateway-Funktionen. Ideal für Werkstätten und ambitionierte Heimschrauber, die eine zuverlässige Ersatzlösung für betroffene Citroën- und Peugeot-Fahrzeuge suchen. Schlüsselbegriffe für die Suche: BSI, Johnson Controls, 9663510580, 6580KH, 6580KJ, 1660728480, H05-01.
Technische Informationen
- Hersteller: Johnson Controls / Stellantis (Originalausrüstung)
- Modell: Kompatibel mit ausgewählten Citroën- und Peugeot-Modellen aus den 2000er Jahren (z. B. Citroën C2, C3, C4, Xsara/Xsara Picasso; Peugeot 1007, 206, 207, 307) – bitte Fahrzeugdaten prüfen.
- Produktcodes: 9663510580, 6580KH, 6580KJ, H05-01
- Weitere Nummern: 1660728480
Beschreibung und Funktion
Das BSI (Boîtier de Servitude Intelligent) ist die zentrale Komfort- und Verteiler-Einheit im Fahrzeug. Es koordiniert zahlreiche Komfortfunktionen und stellt die Verbindung zwischen Fahrzeugsensorik und Aktoren her. Ausfallerscheinungen äußern sich häufig durch Fehlfunktionen der Zentralverriegelung, sporadisches Ausfallen von Innenbeleuchtung oder Blinkern, sowie Kommunikationsprobleme im Bordnetz.
Einbauhinweise
- Vor Arbeitsbeginn Batterie abklemmen (Minuspol) und einige Minuten warten, um Restspannung zu vermeiden.
- Zugang: BSI sitzt meist hinter dem Handschuhfach oder unter dem Armaturenbrett auf der Beifahrerseite. Verkleidungen vorsichtig demontieren.
- Steckverbindungen sorgfältig entriegeln und die Pinbelegung prüfen bzw. markieren, um Verwechslungen zu vermeiden.
- Halterungen lösen, BSI entnehmen und Ersatzgerät einsetzen. Schrauben mit passendem Drehmoment anziehen.
- Nach dem Einbau Batterie wieder anschließen. Elektrische Funktionen prüfen (Zentralverriegelung, Licht, Wischer, Diagnoseauslesung).
- Hinweis: Je nach Fahrzeug kann eine Programmierung/Anlernung des Steuergeräts erforderlich sein. Bei Unsicherheiten Diagnosegerät verwenden oder Fachbetrieb hinzuziehen.
Warum das Teil am häufigsten ausfällt
Häufige Ursachen für BSI-Ausfälle sind Feuchtigkeitseintritt und Korrosion an Steckverbindern, thermischer Stress durch Dauerbelastung, Spannungsspitzen (z. B. bei unsachgemäßen Startvorgängen oder mangelhafter Batterie), sowie mechanische Beanspruchung an Anschlussstellen. Auch schlechte Masseverbindungen und nachgerüstete elektrische Verbraucher können das Steuergerät überlasten. Typische Lebensdauer unter normalen Einsatzbedingungen liegt oft im Bereich von mehreren Jahren bis über ein Jahrzehnt, abhängig von Umwelteinflüssen und Fahrzeugpflege.
Empfehlungen
- Verschmutzte oder korrodierte Steckverbinder vor dem Einbau reinigen und ggf. Kontakte behandeln.
- Bei Feuchtigkeitsschäden Sitzbereich und Steckverbindungen prüfen und trocknen; Ursachen für Feuchtigkeit beheben (z. B. Tür- oder Scheibendichtungen).
- Nach Einbau alle Komfortfunktionen und Steuergerätekommunikation mittels Diagnosetool kontrollieren.
- Bei wiederkehrenden Problemen Masseschrauben und Batterieanschlüsse prüfen und korrodierte Stellen ersetzen.
Dieses BSI ist eine direkte Ersatzoption für betroffene Fahrzeuge mit den genannten Originalnummern und eignet sich sowohl für Werkstätten als auch für versierte Privatanwender, die elektrische Reparaturen am PSA-Bordnetz durchführen.








