Beschreibung
Steuergerät BSI 04EV K01-00 Citroën Peugeot 9664058780 01
Hochwertiges BSI-Steuergerät (Body-System-Interface) für Citroën- und Peugeot-Fahrzeuge aus dem Stellantis-Konzern. Dieses Modul übernimmt zentrale Aufgaben der Karosserieelektronik und ist gekennzeichnet durch die Kennungen 9664058780, BOOT 28120836-4, HARD 28119246-2C und Software V05.1. Ideal für Werkstätten und ambitionierte Heimmechaniker, die ein zuverlässiges Ersatzteil für Bordnetz- und Komfortfunktionen benötigen.
Funktion und Bedeutung
Das BSI-Steuergerät ist die Schaltzentrale für zahlreiche Komfort- und Sicherheitsfunktionen: Zentralverriegelung, Innen- und Außenbeleuchtung, Scheibenwischer- und Intervallsteuerung, Alarm- und Wegfahrsperrenschnittstelle sowie Gateway-Funktionen im CAN-Bus. Ein fehlerhaftes BSI kann zu Ausfällen von Schlüssel-Funktionen, Fehlermeldungen im Kombiinstrument oder Kommunikationsstörungen zwischen Steuergeräten führen.
Typische Anwendungen
Passend für verschiedene Citroën- und Peugeot-Modelle mit BSI-Typ 04EV K01-00. Häufige Einbausituationen finden sich bei Modellen aus den 2000er bis frühen 2010er Jahren, zum Beispiel Citroën C3, C4, C5, Berlingo und Peugeot 207, 307, 308, Partner (als Beispiele, genaue Kompatibilität richtet sich nach BSI-Typ und Teilenummer).
Technische Informationen
- Hersteller: Stellantis / Johnson Controls
- Modell: Citroën, Peugeot (BSI 04EV K01-00)
- Produktcodes: 9664058780 01, 04EV K01-00
- Weitere Nummern: BOOT 28120836-4, HARD 28119246-2C, V05.1, 28119246-2C, 28120836-4
Montageempfehlung
- Vor Beginn Batterie-Minuspol abklemmen und mehrere Minuten warten, um Kurzschlüsse und Speicherladungen zu vermeiden.
- Zugang zum BSI meist unter dem Armaturenbrett auf der Fahrerseite oder hinter der Mittelkonsole; Verkleidungen vorsichtig demontieren (Schraubendreher, Torx-Werkzeug).
- Steckverbindungen mit Verriegelung entriegeln und auf Korrosion prüfen. Keine Kabel mit Gewalt ziehen; feste Arretierungen lösen.
- Beim Einbau auf korrekte Ausrichtung und festen Sitz der Stecker achten. Masseverbindungen prüfen und gegebenenfalls reinigen.
- Nach Einbau ist häufig eine Programmierung oder Synchronisation des BSI mit dem Fahrzeug erforderlich (z. B. Anpassung der Wegfahrsperre/Schlüssel) mittels geeignetem Diagnosetool (z. B. Herstellerdiagnose oder kompatible PSA-Geräte).
Warum der Teil häufig ausfällt
BSI-Module können aus mehreren Gründen versagen. Häufige Ursachen sind Korrosion an Steckkontakten oder Lötstellen durch Feuchtigkeit, Spannungsspitzen bei Batterieproblemen oder fehlerhaften Ladesystemen, mechanische Belastung durch Vibrationen sowie Alterung elektronischer Bauteile. Symptome sind unregelmäßiges Verhalten von Zentralverriegelung, Beleuchtungsausfälle, Fehlermeldungen im Kombiinstrument oder Totalausfall von Komfortfunktionen.
Hinweise für die Fehlersuche
- Vor Austausch Sicherungen, Massepunkte und Akkuspannung prüfen.
- Auf typische Korrosionsstellen und Feuchtigkeitsreste im Bereich der unteren Armaturen achten.
- Fehlerspeicher auslesen, um Kommunikationsfehler und spezifische Fehlercodes zu identifizieren.
- Bei Verdacht auf Softwareprobleme kann ein Neuprogrammieren oder Update der BSI-Software erforderlich sein (Softwarestand V05.1 beachten).
Dieses Steuergerät ist eine bewährte Ersatzoption für Werkstätten und Selbstschrauber, die ein robustes BSI-Modul mit klar ausgewiesenen Kennnummern suchen. Achten Sie bei Einbau und Inbetriebnahme auf sorgfältige Montage und professionelle Diagnose, um eine zuverlässige Funktion im Fahrzeug sicherzustellen.








