Beschreibung
Steuergerät MAGNETI MARELLI für Additivinjektion – FAP-Partikelfilter. Passend für 2.2 HDi 94 kW und 98 kW.
Diese Steuerungseinheit (ECU) regelt die Additivdosierung für den FAP/DPF (Partikelfilter) und sorgt damit für zuverlässige Regenerationszyklen bei betroffenen Citroën- und Peugeot-Dieselmotoren. Als speziell entwickeltes Modul für Magneti Marelli-Systeme kontrolliert sie die Injektoren und Pumpen der Additivanlage, übermittelt Statusinformationen an die Motorsteuerung und hilft, Rußansammlungen im Filter kontrolliert abzubauen. Suchbegriffe: Steuergerät FAP, ECU EAS100.01, Magneti Marelli, 2.2 HDi, 9648282380, 09733009904.
Passend Für 2.2 HDi-Motoren mit 94 kW (ca. 128 PS) und 98 kW (ca. 133 PS). Typische Fahrzeugmodelle, in denen diese Einheit verwendet wird, sind Citroën C8 sowie Peugeot 406, 607 und 807. Das Modul wird häufig über die genannten Produktnummern gesucht und ersetzt defekte Anlagenkomponenten, die Regenerationsvorgänge verhindern oder Fehlermeldungen im Steuergerät auslösen.
Technische Informationen
- Hersteller: Magneti Marelli
- Modelle: Citroën C8; Peugeot 406, Peugeot 607, Peugeot 807
- Produktcodes: 9648282380, 9648282380-01
- Weitere Nummern: 09733009904, 9733009904, 1525AZ, EAS100.01
Einbauhinweise
- Batterie Abklemmen: Vor Beginn Batterie abklemmen, um Kurzschlüsse zu vermeiden.
- Steckverbindungen Prüfen: Alle Steckverbindungen vor dem Trennen auf Korrosion und Beschädigung kontrollieren.
- ECU Austausch: Defekte Einheit ausbauen und neue Einheit mit sauberem, trockenem Steckverbinder einsetzen. Auf korrekten Sitz der Verriegelungen achten.
- Diagnosegerät: Nach dem Einbau Fehlerspeicher auslesen und zurücksetzen. Gegebenenfalls Adaptions- oder Kalibrierprozeduren mit geeignetem Diagnosegerät durchführen.
- Dichtheit Prüfen: Leitungen zur Additivpumpe und Dosierstelle auf Dichtigkeit und festen Sitz überprüfen.
Hauptursache für Ausfall
- Elektrische Schäden durch Feuchtigkeit oder Korrosion an Steckern und Kontakten führen häufig zu Unterbrechungen oder Fehlfunktionen.
- Betriebsbedingte Beanspruchung: Thermischer Stress und Vibrationen können interne Bauteile altern lassen.
- Verschmutzung und Ablagerungen in der Additivzufuhr beziehungsweise defekte Dosierpumpen belasten die Steuerung und führen zu Fehlermeldungen.
- Alterung und Laufleistung: Bei vielen Fahrzeugen treten Ausfälle verstärkt nach hoher Laufleistung (häufig ab ca. 100.000 km, abhängig von Nutzung und Wartung) auf.
Für Werkstätten und Heimmechaniker bietet diese Einheit eine direkte Austauschmöglichkeit zur Wiederherstellung der FAP-Regeneration. Achten Sie beim Einbau auf saubere Kontakte, korrekte elektrische Verbindung und anschließende Diagnoseprozedur, um fehlerfreie Funktion sicherzustellen.








