Beschreibung
Motorsteuergerät Bosch ME7.4.4 0261207474 9650346080
Produktbeschreibung
Motorsteuergerät Bosch ME7.4.4, passend für Fahrzeuge mit NFU-Motor (1.6 16V). Dieses Steuergerät steuert Einspritzung, Zündzeitpunkt und Motormanagement und ist eine gängige Einheit in Citroën/Peugeot-Modellen der Stellantis-Gruppe. Original-Teilenummern wie 0261207474 und 9650346080 sowie Referenzen 1942E4 und 1940V8 erleichtern die Suche und Zuordnung.
Funktion
Das Bosch ME7.4.4 verarbeitet Signale von Sensoren (Kurbelwellen-, Nockenwellensensor, Luftmassenmesser, Temperaturgeber u. a.) und steuert Einspritzventile, Zündung und Abgasrelevante Regelung. Es sorgt für optimale Verbrennung, Abgaswerte und Motorleistung durch Echtzeitregelung.
Anwendungsbereich
Typische Anwendung: Peugeot 307 1.6 16V mit Motorcode NFU (ca. 80 kW). Geeignet für Fahrzeuge der Stellantis-Gruppe (Citroën/Peugeot) mit den oben genannten Teilenummern. Vor Bestellung auf Teilekennzahlen achten: 0261207474, 9650346080, 1942E4, 1940V8.
Technische Informationen
- Hersteller: Bosch
- Modell: Peugeot 307 1.6 16V (Motorcode NFU), Stellantis Citroën/Peugeot
- Produktcodes: 0261207474, 9650346080
- Weitere Nummern: 1942E4, 1940V8
Montagehinweise
- Vor Beginn die Batterie abklemmen (Minuspol) und einige Minuten warten, damit die Bordelektronik entladen ist.
- Einbauort: Bei vielen Fahrzeugen dieses Typs im Motorraum in der Nähe der Batterie oder an der Spritzwand. Zugänge mit geeigneten Werkzeugen öffnen und Steckverbinder vorsichtig trennen.
- Steckkontakte nicht verbiegen oder ziehen; Arretierungen vollständig lösen. Schrauben und Befestigungen merken und in der richtigen Reihenfolge lösen/anknipsen.
- Nach dem Einbau Kabel und Steckverbindungen auf festen Sitz und Korrosion prüfen. Dichtungen kontrollieren, damit kein Wasser eindringen kann.
- Hinweis zur Programmierung: Bei vielen Fahrzeugen muss das Steuergerät an die Wegfahrsperre/Schlüssel und das Fahrzeug angepasst bzw. programmiert werden. Dafür ist ein Diagnosetool oder Fachbetrieb erforderlich.
- Nach dem Austausch Fehlerspeicher auslesen, ggf. adaptierende Lernwerte zurücksetzen und eine Probefahrt durchführen, um Funktion und Motortemperaturverhalten zu prüfen.
Häufige Fehlerursachen
- Wassereintritt oder Feuchtigkeit und dadurch Korrosion an Steckern und Leiterplatten.
- Spannungsspitzen durch defekte Lichtmaschine, mangelhafte Batterie oder schlechte Masseverbindungen.
- Thermische Belastung und Ermüdung von Lötstellen oder elektronischen Bauteilen.
- Mechanische Beschädigung durch unsachgemäße Montage oder äußere Einflüsse.
Symptome eines defekten Steuergeräts
- Motor startet nicht oder geht während der Fahrt aus.
- Unregelmäßiger Leerlauf, Leistungsverlust, Ruckeln oder Zündaussetzer.
- Fehlermeldungen im Diagnosesystem, Motorkontrollleuchte (MIL) leuchtet.
- Fahrzeug geht in Notlaufprogramm (Limp Mode).
Warum tritt der Ausfall meist auf
Ausfälle treten oft durch Umwelteinflüsse wie Feuchtigkeit oder durch elektrische Probleme (Spannungsspitzen, schlechte Masse) auf. Langfristige thermische Belastung und beschädigte Steckverbinder begünstigen interne Defekte. Regelmäßige Kontrolle der Steckverbindungen und Schutz gegen Feuchtigkeit reduziert das Risiko.
Empfehlung
Beim Austausch auf korrekte Teilenummer achten und nach Montage die Elektronik mit geeignetem Diagnosegerät prüfen und gegebenenfalls programmieren lassen. Für einen störungsfreien Betrieb kritische Steckverbindungen reinigen und Abdichtungen erneuern.








