Beschreibung
Steuergerät MAGNETI MARELLI IAW 6LP2.12. Passt für 1.4 16V KFU‑Motoren in Citroën‑ und Peugeot‑Fahrzeugen. Entnommen aus einem Citroën C4 (2009).
Dieses Motorsteuergerät regelt Einspritzung und Zündung für 1.4 16V KFU‑Triebwerke und ist eine häufig gesuchte Ersatzlösung bei Steuergerätdefekten in Fahrzeugen der Stellantis‑Gruppe. Durch die präzise Regelung von Kraftstoffmenge, Zündzeitpunkt und Abgasrückführung sorgt das Modul für wirtschaftlichen Verbrauch, saubere Verbrennung und stabile Motorleistung.
Funktion und Vorteile
Das Steuergerät überwacht und verarbeitet Signale von Sensoren wie Kurbelwellen‑, Nockenwellen‑, Luftmassen‑ und Temperaturfühlern sowie Lambdasonden. Auf Basis dieser Daten steuert es Einspritzventile, Zündanlage und gegebenenfalls Leerlaufregelung. Vorteile für Werkstätten und Heimschrauber: direkte Austauschbarkeit bei identischen Teilenummern, robuste Elektronik und kompakte Bauform.
Technische Informationen
- Hersteller: Magneti Marelli
- Modell: IAW 6LP2.12
- Produktcodes: 9664339980, 9665936280
- Weitere Nummern: 16.631.064, 16.988.004, 1940XH, 1940XJ
Kompatibilität (Beispielhaft)
Einsetzbar in Citroën‑ und Peugeot‑Fahrzeugen mit dem 1.4 16V KFU‑Motor. Als konkreter Herkunftsfall ist das Steuergerät aus einem Citroën C4 (2009) bekannt. Vor Bestellung prüfen Sie die Übereinstimmung der Teilenummern mit dem vorhandenen Steuergerät.
Einbauhinweise
Batterie vor Arbeiten stets abklemmen. Steuergerätzugang je nach Modell über Motorraum oder Fahrerseite; Schrauben und Halterungen entfernen, elektrische Mehrfachstecker vorsichtig entriegeln (keine Zugkräfte an Leitungen). Kontakte auf Korrosion prüfen und bei Bedarf reinigen. Steuergerät sicher verschrauben und Dichtungen austauschen, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann. Nach dem Einbau Motor starten und Fehlercodes auslesen; bei Fahrzeugen mit Wegfahrsperre oder transpondergebundener Codierung kann eine Anlernroutine beziehungsweise Codierung erforderlich sein.
Warum fällt das Teil häufig aus?
Hauptursachen für Ausfälle sind Feuchtigkeit und Korrosion an Steckern oder Gehäuse, thermische Belastung durch Hitzezyklen, elektrische Spannungsspitzen (z. B. durch schlechte Batterieanschlüsse) sowie mechanische Beschädigung. Softwarefehler oder defekte Sensoren können ebenfalls falsche Signale produzieren, die das Steuergerät in einen Fehlbetrieb zwingen.
Tipps für Werkstätten und Heimschrauber
Beim Austausch auf saubere Steckverbindungen achten und Steckkontakte sparsam mit geeignetem Kontaktspray behandeln. Elektrische Anlage auf korrekte Batterie‑ und Masseverbindungen prüfen, um Spannungsspitzen zu vermeiden. Nach dem Austausch alle relevanten Steuergeräte‑Fehlercodes löschen und ggf. Leerlaufanpassung beziehungsweise Lernwerte durchführen.
Mit korrekter Teilenummer ist dieses Steuergerät eine sofort verfügbare Lösung zur Wiederherstellung von Motorlauf, Leistung und Abgasverhalten – ideal für Kfz‑Betriebe und ambitionierte Heimmechaniker, die eine zuverlässige Elektronikkomponente ersetzen möchten.








