Steuergerät Sagem S2PM-270 1.8 16V 9655980980 9644674580 194211

€ 48,00

Stellantis CITROEN PEUGEOT
9655980980 9644674580 194216 194211
NFP

1 vorrätig

Artikelnummer: 9910-S9_K16 Kategorien: , , Schlagwörter: , , , ,

Beschreibung

SAGEM-Steuergerät für Citroën Xsara Picasso 1.8 16V 6FZ

Teilebeschreibung

Gebrauchtes Sagem S2PM-270 Einspritzsteuergerät für den Citroën Xsara Picasso 1.8 16V mit der Motorbezeichnung 6FZ. Das Steuergerät verarbeitet die Daten der Sensoren und steuert die Einspritzung sowie weitere Motorfunktionen. Seine einwandfreie Funktion ist für das Starten und den gleichmäßigen Motorlauf wichtig.

Achten Sie bei der Suche nach einem Ersatzteil insbesondere auf die Bezeichnung S2PM-270 und die Produktnummern 9655980980, 9644674580, 194216 und 194211. Vor dem Austausch ist es wichtig, den Defekt des ursprünglichen Steuergeräts zu bestätigen und eine Datenübertragung oder Anpassung des gebrauchten Steuergeräts an das Fahrzeug einzuplanen. Das bloße Anschließen der Stecker reicht in der Regel nicht aus, um es in Betrieb zu nehmen.

Technische Informationen

  • Hersteller: SAGEM
  • Modell: Citroën Xsara Picasso
  • Steuergerätetyp: S2PM-270
  • Teileart: Motor-Einspritzsteuergerät
  • Motorisierung: 1.8 16V
  • Motorbezeichnung: 6FZ
  • Zustand: gebrauchtes Teil
  • Weitere Nummern: 9655980980, 9644674580, 194216, 194211
  • Weitere Bezeichnung in den Unterlagen: NFP

Produktnummern

  • Produktnummern: 9655980980, 9644674580, 194216, 194211
  • Typenbezeichnung: Sagem S2PM-270
  • Modell: Citroën Xsara Picasso

Die angegebenen Nummern dienen der Identifizierung des Teils. Vergleichen Sie sie mit der Kennzeichnung des ursprünglichen Steuergeräts; eine übereinstimmende Motorisierung oder ein ähnliches Aussehen allein garantieren keine Austauschbarkeit der Hardware- und Softwareausführung.

Montageempfehlungen

Allgemein gilt für diesen Teiletyp: Der Austausch des Einspritzsteuergeräts erfordert eine Diagnose und in der Regel auch die Bearbeitung der gespeicherten Daten. Die folgende Vorgehensweise ist allgemein gehalten; die genaue Demontage, die elektrischen Prüfungen und die Inbetriebnahme hängen von der jeweiligen Fahrzeug- und Steuergeräteausführung ab.

1) Vor der Montage

  • Vergleichen Sie Hersteller, Typenbezeichnung, Produktnummern, Steckerausführung und Befestigung mit dem alten Steuergerät.
  • Prüfen Sie das Gehäuse, die Stecker und die Kontakte des gebrauchten Teils. Achten Sie auf Risse, Verformungen, Korrosion, Feuchtigkeit und Überhitzungsspuren.
  • Prüfen Sie mit einem Diagnosegerät und durch Messungen die Stromversorgung, die Masseverbindungen und die zugehörige Verkabelung. Ein Fehler in der Verkabelung, einem Sensor oder einem Aktor kann einen Steuergerätedefekt vortäuschen oder das Ersatzteil beschädigen.
  • Wenn das ursprüngliche Steuergerät auslesbar ist, sichern Sie vor dem Austausch dessen Daten und Konfiguration.

2) Benötigtes Werkzeug und Material

  • Übliches Handwerkzeug, passend zur Befestigung und Zugänglichkeit des Steuergeräts.
  • PSA-Diagnoseausrüstung und ein geeignetes Messgerät.
  • Ausrüstung zur Bearbeitung der Steuergerätedaten, falls eine Klonierung oder Virginisierung erforderlich ist.
  • Geeignete Mittel zur schonenden Reinigung elektrischer Kontakte und Schutz vor elektrostatischer Entladung.
  • Geeignete stabilisierte Stromversorgung für die Programmierung, entsprechend den Anforderungen des verwendeten Geräts und dem Werkstattverfahren.

3) Montage Schritt für Schritt

  1. Führen Sie eine Eingangskontrolle mit dem Diagnosegerät durch und speichern Sie die festgestellten Fehler sowie die verfügbaren Daten des ursprünglichen Steuergeräts.
  2. Prüfen Sie den Zustand der Stromversorgung, der Masseverbindungen und der angeschlossenen Stromkreise. Beheben Sie festgestellte äußere Fehler, bevor Sie das Ersatzteil anschließen.
  3. Wählen Sie eine geeignete Methode zur Inbetriebnahme und sichern Sie, sofern möglich, die Daten des ursprünglichen Steuergeräts.
  4. Schalten Sie die Zündung aus, lassen Sie die Elektronik gemäß dem Herstellerverfahren in den Ruhezustand wechseln und klemmen Sie die Batterie ab.
  5. Machen Sie das Steuergerät gemäß dem Werkstattverfahren für das jeweilige Fahrzeug zugänglich. Dokumentieren Sie den Verlauf der Verkabelung und die Anordnung der Stecker.
  6. Lösen Sie die Steckerverriegelungen und ziehen Sie die Stecker vorsichtig ab. Ziehen Sie nicht an den Leitungen und hebeln Sie nicht an den Kontakten.
  7. Lösen Sie die Befestigung und nehmen Sie das ursprüngliche Steuergerät heraus. Prüfen Sie die Halterung, den Umgebungsbereich und auf mögliche Wassereintrittsspuren.
  8. Prüfen Sie die Kabelbaumstecker und beseitigen Sie mögliche Ursachen für schlechten Kontakt. Die Kontakte müssen vor dem Anschließen sauber und trocken sein.
  9. Lassen Sie die erforderliche Datenvorbereitung des Ersatzsteuergeräts durchführen. Passen Sie die Reihenfolge der Arbeiten außerhalb und innerhalb des Fahrzeugs an die gewählte Methode an.
  10. Befestigen Sie das Steuergerät, schließen Sie die Stecker an und prüfen Sie, ob deren Verriegelungen eingerastet sind. Die Verkabelung darf weder gespannt noch eingeklemmt sein.
  11. Schließen Sie die Batterie gemäß dem Herstellerverfahren an und führen Sie gegebenenfalls die Initialisierung, Codierung und Schlüsselanpassung durch. Unterbrechen Sie während der Programmierung weder die Stromversorgung noch die Kommunikation.
  12. Prüfen Sie die Diagnosekommunikation, die Startfreigabe und den Motorlauf. Werten Sie gespeicherte Fehler aus und führen Sie die erforderlichen Funktionsprüfungen durch.

4) Prüfungen nach der Montage und Probefahrt/Funktionsprüfung

  • Prüfen Sie das Startverhalten, den stabilen Motorlauf und die Reaktion auf die Betätigung des Gaspedals.
  • Kontrollieren Sie die Kontrollleuchten, die Diagnosedaten und ob Fehler nach erneutem Starten des Motors wieder auftreten.
  • Wenn der Motor einwandfrei läuft und das Fahrzeug sicher ist, führen Sie eine kurze Probefahrt mit anschließender Diagnoseprüfung durch.
  • Bei Startproblemen prüfen Sie zuerst die Wegfahrsperrenanpassung, die Stromversorgung und die Anschlüsse; gehen Sie nicht automatisch von einem Defekt des Ersatzsteuergeräts aus.

5) Häufigste Montagefehler und wie man sie vermeidet

  • Austausch ohne bestätigten Defekt: Schließen Sie zuerst Probleme mit der Stromversorgung, den Masseverbindungen und den zugehörigen Stromkreisen aus.
  • Auswahl nur nach dem Aussehen: Vergleichen Sie die Kennzeichnungen sowie die passende Hardware- und Softwareausführung.
  • Anpassung wird ausgelassen: Planen Sie vor der Montage eine Klonierung oder eine andere geeignete Methode zur Inbetriebnahme ein.
  • Arbeiten unter Spannung: Trennen Sie die Stecker erst nach dem sicheren Abklemmen der Batterie gemäß dem Herstellerverfahren und schließen Sie sie ebenso erst danach wieder an.
  • Unterbrechung der Programmierung: Sorgen Sie für eine stabile Stromversorgung und eine zuverlässige Diagnoseverbindung.
  • Ursache des ursprünglichen Schadens bleibt bestehen: Beseitigen Sie Wassereintritt, beschädigte Leitungen oder einen Defekt im angeschlossenen Stromkreis, bevor Sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen.

Montage und Codierung – wichtig

  • Das Steuergerät ist gebraucht und mit dem ursprünglichen Fahrzeug (VIN/PIN/Schlüssel) „verheiratet“.
  • Möglichkeiten zur Inbetriebnahme:
    1. Klonierung der Daten aus dem alten Steuergerät (EEPROM/Flash) – nach dem Klonen ist das Steuergerät Plug-and-play.
    2. Virginisierung und anschließende Initialisierung/Telecodierung über DiagBox (gegebenenfalls online) sowie Anpassung der Schlüssel.
  • Die Durchführung durch eine Fachkraft mit PSA-Werkstattausrüstung (DiagBox/Lexia/PP2000) wird empfohlen.
  • Klemmen Sie vor der Demontage/Montage immer die Batterie ab und beachten Sie das Herstellerverfahren, um eine Beschädigung des Steuergeräts zu vermeiden.

Gründe für eine Beschädigung des Teils

Einspritzsteuergeräte können allgemein aus den folgenden Gründen beschädigt werden. Dabei handelt es sich nicht um eine Beschreibung des Zustands dieses konkreten Exemplars.

  • Feuchtigkeit und Korrosion: Wassereintritt oder beschädigte Schutzvorrichtungen an den Steckern können die Kontakte und die interne Elektronik beeinträchtigen.
  • Überspannung und unsachgemäßer Umgang mit der Stromversorgung: Fehler im Ladesystem, Verpolung oder ein ungeeignetes Vorgehen beim Überbrücken können elektronische Schaltkreise beschädigen.
  • Kurzschlüsse in der Verkabelung und an angeschlossenen Bauteilen: Sie können die Ausgangsstromkreise des Steuergeräts überlasten.
  • Temperaturbelastung und Vibrationen: Sie tragen langfristig zur Alterung von Bauteilen und zu Verbindungsfehlern bei.
  • Unsachgemäße Eingriffe: Gewaltsames Zerlegen, beschädigte Kontakte oder eine fehlerhafte Programmierung können dazu führen, dass das Steuergerät nicht mehr funktioniert.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 1 kg

Sofern in der Beschreibung nicht anders angegeben, sind alle Fotos nur zu Illustrationszwecken.

Wir behalten uns das Recht vor, die bestellte Referenz durch die vom Hersteller vorgesehene Ersatzreferenz zu ersetzen.

Die Teile stammen aus Unfallfahrzeugen, werden sorgfältig geprüft und wir gewähren darauf eine Funktionsgarantie von 12 Monaten.