Beschreibung
Steuergerät SIEMENS SID 801 PEUGEOT 307 2.0 HDi RHY 66 kW
Motorsteuergerät (ECU) Siemens SID 801 für den Peugeot 307 2.0 HDi (Motorkennbuchstabe RHY). Dieses Steuergerät übernimmt die zentrale Regelung von Einspritzung, Dieseldruckregelung und Motorkennfeldern und ist ein häufig gesuchtes Ersatzteil unter den Nummern 5WS40020H-T, 9641849280 oder 9644895180. Ideal für Werkstätten und versierte Heimwerker, die eine zuverlässige Motorsteuerung benötigen.
Technische Informationen
- Hersteller: Siemens
- Modell: Peugeot 307 2.0 HDi (Motorkennbuchstabe RHY), Leistung 66 kW
- Produktcodes: 5WS40020H-T
- Weitere Nummern: 9641849280, 9644895180, 1938LC
Funktion und Eigenschaften
Das Steuergerät regelt Einspritzzeitpunkt, Kraftstoffmenge, Abgasrückführung und Turbo-Ladedruck anhand von Sensorsignalen (Drehzahl, Luftmassenmesser, Temperatur, Einspritzdüsenrückmeldung u.Ä.). Es überwacht Motordaten, steuert Stellglieder und liefert Fehlercodes zur Diagnose. Ein einwandfrei arbeitendes ECU ist Voraussetzung für sparsamen Verbrauch, stabile Leistungsverfügbarkeit und Abgasreinigung.
Austausch und Einbauhinweise
- Vor Beginn: Batterie-Massekabel abklemmen und Elektrostatik beachten.
- Stecker vorsichtig entriegeln, Verriegelungen prüfen und Beschädigungen am Kabelbaum ausschließen.
- Steuergerät lösen, auf korrekte Positionierung und Befestigung achten; Gehäuse und Dichtungen trocken halten.
- Nach dem Einbau: Batterie wieder anklemmen und Fahrzeug mit geeignetem Diagnosetool anlernen bzw. Steuergerät konfigurieren. Bei vielen PSA-Fahrzeugen ist eine Anpassung/Initialisierung (z. B. Wegfahrsperre/Immobilizer-Abgleich) erforderlich, damit Motor und Zündung korrekt zusammenarbeiten.
- Empfohlen: Vor dem Einbau die Stromversorgung (Batteriespannung) und Masseleitungen prüfen, um Spannungsprobleme zu vermeiden.
Warum dieses Teil häufig ausfällt
- Elektrische Beanspruchung: Spannungsspitzen und defekte Batterie/Alternator können Elektronikkomponenten schädigen.
- Korrosion und Feuchtigkeit: Wassereintritt oder Feuchtigkeit im Steckverbinder oder Gehäuse führt zu Kontaktfehlern.
- Thermische Belastung und mechanische Ermüdung: Lötstellen und Bauteile altern durch Temperaturwechsel, was zu Fehlfunktionen führen kann.
- Beschädigter Kabelbaum oder fehlerhafte Sensoren: Externe Fehlerquellen provozieren Fehlfunktionen und können das Steuergerät überlasten.
Empfehlung für Werkstätten und Heimwerker
Vor dem Austausch Fehlercodes auslesen und Strom-/Masseversorgung prüfen. Den Einbau sorgfältig durchführen und nach Montage eine vollständige Diagnose sowie ggf. Anpassung/Initialisierung mit einem geeigneten PSA-Diagnosegerät (z. B. Diagbox/Lexia oder vergleichbares Werkzeug) vornehmen. So stellen Sie sicher, dass Motorlauf, Einspritzung und Wegfahrsperre wieder einwandfrei zusammenarbeiten.








