Beschreibung
Einspritzsteuergerät Continental SIEMENS SID 803 aus 2004 Peugeot 307 2.0 HDi RHR
Dieses Motorsteuergerät (ECU) vom Typ SIEMENS/Continental SID803 übernimmt die Steuerung der Common‑Rail‑Einspritzung sowie die Überwachung relevanter Motorkomponenten bei Peugeot/ Citroën Dieselmotoren. Es ist eine häufig gesuchte Einheit für Werkstätten und Selbstschrauber, speziell bei Peugeot 307 2.0 HDi (Motorcode RHR). Die auf dem Gehäuse angegebenen Teile‑ und Referenznummern wie 5WS40029R‑T, 9655041480, 9658212380 und 1942PP helfen bei der schnellen Identifikation und sind für die Suche und Bestellung wichtig.
Funktion und Symptome eines Defekts
Das Steuergerät regelt Einspritzzeitpunkte, Einspritzmenge, Common‑Rail‑Druck und empfängt Signale von Kurbelwellen‑/Nockenwellensensor, MAP/DPF‑Sensoren sowie Temperatursensoren. Bei Ausfall treten typische Symptome auf:
- Motorstörunglampe (MIL) leuchtet
- Startprobleme oder gar kein Start
- Leistungsverlust und Notlaufprogramm
- Ruckeln, unruhiger Leerlauf oder Aussetzer
- Erhöhter Kraftstoffverbrauch oder schwarzer Rußrauch
Technische Informationen
- Hersteller: Continental / Siemens VDO
- Modell: Peugeot 307 2.0 HDi (RHR), Baujahr 2004
- Produktcodes: 5WS40029R-T, SID803, 9655041480
- Weitere Nummern: 9658212380, 1942PP
Einbauhinweise
Der Einbau eines Steuergeräts sollte systematisch und mit den richtigen Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Empfohlener Ablauf:
- Batterie abklemmen (Minuspol) bevor elektrische Verbindungen gelöst werden.
- Lage des Steuergeräts anhand Fahrzeugspezifikationen prüfen (bei Peugeot 307 je nach Baujahr im Motorraum oder im Innenraum unter der Verkleidung).
- Steckverbindungen vorsichtig entriegeln und korrosionsfrei reinigen.
- Befestigungsschrauben entfernen und Steuergerät ausbauen.
- Neues/anderes Steuergerät einbauen, Steckverbindungen korrekt aufstecken und sichern.
- Batterie anschließen und Fehlerspeicher mit Diagnosetool auslesen/löschen.
- In vielen Fällen ist eine Anpassung/Programmierung (Codierung/Immo‑Match) mittels kompatiblen Diagnosegeräts erforderlich, um Motorparameter und Wegfahrsperre korrekt abzugleichen.
Häufige Ausfallursachen
Die Steuergeräte dieser Bauart altern vor allem durch Umwelteinflüsse und thermische Beanspruchung. Typische Ursachen sind:
- Feuchtigkeit und Korrosion an Steckern oder Leiterplatten durch Undichtigkeiten
- Thermische Ermüdung und Rissbildung an Lötstellen durch wiederholte Temperaturzyklen
- Elektrische Spannungsspitzen oder Batterie‑/Generatorprobleme
- Beschädigung durch unsachgemäße Handhabung beim Ausbau oder during Fahrzeugarbeiten
- Datenkorruption durch fehlerhafte Programmierversuche oder Stromunterbrechung während eines Flash‑Vorgangs
Lebensdauer und Wartung
Elektronische Steuergeräte können bei normalen Einsatzbedingungen viele Jahre halten; bei Fahrzeugen aus dem Baujahr 2004 treten jedoch mit zunehmendem Alter gehäuft Ausfälle auf. Vorbeugend bewährt sich: Steckkontakte trocken und sauber halten, Dichtungen prüfen, elektrische Anlage regelmäßig prüfen und Spannungsspitzen vermeiden. Bei Verdacht auf Steuergeräteausfall sollte zuerst die elektrische Versorgung und die Verbindungselektronik geprüft werden, bevor ein Tausch erfolgt.
Die in diesem Text genannten Teilenummern und Bezeichnungen unterstützen bei der schnellen Identifikation des passenden Steuergeräts für Werkstätten und Selbstschrauber. Achten Sie bei Austausch und Inbetriebnahme auf korrekte Programmierung und Anpassung mittels Diagnosesystem.








