Beschreibung
Steuereinheit für den Ladezustand der Batterie für Fahrzeuge Citroën und Peugeot
Kurzbeschreibung
Originalersetzteil zur Überwachung des Batterieladezustands (Battery State Unit) für zahlreiche Modelle der Citroën- und Peugeot-Familie. Das Steuergerät übernimmt die Messung der Batteriespannung und -ladung, liefert Diagnosedaten an die Fahrzeugelektronik und beeinflusst die Laderegelung sowie Start‑Stop‑Funktionen. Häufig gesucht unter den Nummern 9676592080, 9802043480 oder 6500KT.
Technische Informationen
- Hersteller: Stellantis (Citroën / Peugeot)
- Modell: Steuergerät für Batterieladezustand
- Produktcodes: 9676592080, 9802043480, 6500KT
- Weitere Nummern: Siehe OEM‑Nummern oben
Funktion
Das Steuergerät ermittelt kontinuierlich den Ladezustand und den Innenwiderstand der Fahrzeugbatterie. Die gewonnenen Daten werden an BSI/BCM und Motorsteuergerät übermittelt, um die Lichtmaschine zu regeln, Ladezyklen zu optimieren und die Start‑Stop‑Funktion korrekt zu steuern. Eine genaue Batterieüberwachung verlängert die Lebensdauer der Batterie und sorgt für stabile Bordspannung.
Kompatible Modelle
- Citroën C4 II
- Citroën C4 Picasso / C4 Picasso II
- Peugeot 3008 I
- Peugeot 308
- Peugeot 5008 I
Austausch und Einbau
Der Austausch erfolgt in folgenden Schritten: Batterie abklemmen, Zugang zur Einheit schaffen (Standort je nach Modell: Motorraum oder in der Nähe der Batterie/unter dem Armaturenbrett), Steckverbindungen lösen, Befestigungsschrauben entfernen und Einheit ersetzen. Nach dem Einbau Batterie wieder anklemmen und Systemfunktion prüfen. Bei einigen Fahrzeugen ist nach dem Wechsel eine Initialisierung oder Kalibrierung der Einheit erforderlich, damit die Kommunikation mit BSI/BCM und die Start‑Stop‑Funktion einwandfrei arbeiten.
Montageempfehlung
- Batterie vor Beginn der Arbeiten immer abklemmen.
- ESD‑Vorkehrungen beachten (elektrostatische Entladung vermeiden).
- Steckverbindungen auf korrosionsfreie Kontakte prüfen und sauber montieren.
- Originalbefestigungen verwenden und Anzugsdrehmomente nach Herstellervorgabe einhalten.
- Nach dem Einbau Fehlerspeicher auslesen und Funktionsprüfung durchführen.
- Bei Bedarf Initialisierung/Codierung mit geeignetem PSA‑Diagnosegerät (z. B. DiagBox/Lexia) durch einen Fachbetrieb vornehmen lassen.
Typische Ausfallursachen
Häufige Ursachen für Defekte sind Alterung und thermische Belastung, Korrosion an Steckverbindern, Feuchtigkeits‑ oder Schmutzeintrag, Vibrationen sowie interne elektronische Bauteilfehler (Messwiderstände, Sensorik). Eine geschädigte Batterie oder wiederholte Tiefentladung kann die Messwerte verfälschen und das Steuergerät stärker belasten. Symptome eines ausfallenden Steuergeräts sind Warnmeldungen im Display, Deaktivierung der Start‑Stop‑Funktion, ungenaue Ladeanzeige oder Ladeprobleme.
Vorteile für Werkstätten und Heimwerker
Passgenaue OEM‑Nummern und robuste Elektronik machen dieses Steuergerät zu einer sinnvollen Ersatzlösung für Wartung und Reparatur. Für professionelle Werkstätten: schnelle Diagnose und Austausch reduziert Standzeiten. Für private Heimwerker: klare Einbauschritte und Hinweise vereinfachen die Instandsetzung, solange die elektrischen Sicherheitsvorkehrungen und gegebenenfalls notwendige Codierung beachtet werden.








