Beschreibung
BSI BSI04EV K04-00 Johnson Controls für Citroën und Peugeot
BSI-Steuergerät (Body System Interface) BSI04EV K04-00 mit Referenznummern 9664059080 / 966405908001 / 6580NP – ein zentrales Komfort- und Elektronikmodul für Fahrzeuge der Stellantis-Gruppe. Dieses Steuergerät verwaltet elektrische Funktionen wie Zentralverriegelung, Innenbeleuchtung, Komfortsteuerung, Zünd- und Wegfahrsperrensignale sowie CAN-Bus-Kommunikation zwischen einzelnen Steuergeräten. Für Automechaniker und versierte Selbstschrauber: Ersatz anhand der angegebenen Teilenummern ermöglicht einen direkten Austausch und vereinfacht die Fehlersuche im Bordnetz.
Der Austausch des BSI ist eine wirksame Maßnahme bei Symptomen wie sporadisch ausfallender Zentralverriegelung, unregelmäßig funktionierender Innenbeleuchtung, Problemen mit der Wegfahrsperre, unerklärlichen Steuergerätemeldungen oder Fehlfunktionen von Komfortkomponenten. Die vorliegenden Produktnummern werden häufig bei Citroën- und Peugeot-Fahrzeugen verwendet – Identifikation über die Teilenummern sichert die Kompatibilität.
Technische Informationen
- Hersteller: Johnson Controls (für Stellantis / Citroën / Peugeot)
- Modell: Citroën / Peugeot – verschiedene Modelle (Identifikation über Teilenummern)
- Produktcodes: BSI04EV, K04-00, 9664059080, 966405908001, 6580NP
- Weitere Nummern: 657062, 6580NQ, 1627795480, 28119248-3C, 28120836-4
Montageempfehlung
Vor Beginn Batterie-Minuspol abklemmen, um Kurzschlüsse und Beschädigungen zu vermeiden. Zugang zum BSI erfolgt in der Regel hinter der unteren Armaturenverkleidung auf Fahrerseite oder in der Nähe der Fusebox; Verkleidungen schonend entfernen. Steckverbindungen am Modul vorsichtig entriegeln und auf Korrosion prüfen. Altes Steuergerät ausbauen, neues einstecken und mechanisch fixieren. Nach Einbau ist eine Diagnose mit geeignetem Gerät (z. B. Diagbox/Lexia oder vergleichbares Stellantis-kompatibles Diagnosesystem) nötig, um das BSI in das Fahrzeugnetz zu integrieren, eventuelle Anpassungen vorzunehmen und die Wegfahrsperre zu synchronisieren. Vor der Inbetriebnahme Sicherungen und Spannungsversorgung prüfen.
Warum das Bauteil am häufigsten ausfällt
Häufige Ausfallursachen sind Feuchtigkeit und Korrosion an Steckverbindern, Spannungs- und Störspitzen im Bordnetz, sowie thermische Belastungen oder Ermüdung von Lötstellen und elektronischen Bauteilen. Insbesondere feuchte Innenraumbedingungen oder eindringendes Wasser (z. B. durch undichte Türen/Dichtungen) begünstigen Kontaktprobleme. Softwarefehler oder Kommunikationsstörungen im CAN-Bus können zudem Symptome erzeugen, die zunächst wie ein Hardwaredefekt wirken.
Praxis-Tipps für Werkstätten und Selbstschrauber
- Vor dem Austausch Fehlercodes auslesen und dokumentieren; oft lassen sich Fehlerquellen durch gezielte Messungen (Spannung an Versorgungsleitungen, CAN-Bus-Signal) eingrenzen.
- Steckverbinder und Kontakte reinigen bzw. bei Korrosion ersetzen, um erneuten Ausfall zu vermeiden.
- Bei Verdacht auf Spannungsprobleme Batterieladezustand und Lichtmaschinen-Regelung prüfen.
- Nach Austausch die Funktionen (Zentralverriegelung, Beleuchtung, Wegfahrsperre, CAN-Kommunikation) systematisch testen.
Die aufgeführten Teilenummern erleichtern die gezielte Suche und den schnellen Austausch des BSI in Werkstattumgebungen. Achten Sie bei der Fehlersuche auf systematische Diagnose und die korrekte Integration des neuen Steuergerätes ins Fahrzeugnetzwerk.








